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hier ein streifzug durch
das leben von raji dem ersten
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ausgangssituation war die
diplomarbeit von mag.art.pepo.pekovits an der hochschule für angewandte
kunst in wien. als teil eines gesamt-erscheinungsbildes erwählte er ein
schwein zum logo. eine weitere komponente dieser arbeit wurde logischerweise
ein schwein als lebendes kunstobjekt. So erstand er ein 4-wochen-ferkel aus
einem batteriebetrieb des mittleren burgenlandes. vergleichbar einer
vernissage wurde das künstlertier in wien, im keller des legendären cafe
einhorn in form einer ganz-körperbemalung quasi initiiert und raji benannt (
17. 11. 1993 ).
zur präsentation der diplomarbeit in der aula der hochschule war das
künstlertier raji, zur freude und dem erstaunen der besucher persönlich
anwesend und wurde von der honorigen diplomjury als kunstobjekt staatlich
akzeptiert ( 25. 1. 1994 ).
zu ende seiner lebzeit war raji
der erste ein ausgewachsener eber mit exakt 2 meter länge,
1 meter höhe und ca. 300 kilo gewicht und hat auf dem gelände beim
ehemaligen braunkohlebergwerksförderturm in ritzing/helenenschacht
bis zu seinem tod im märz 2004 nicht nur
ein neues zuhause, sondern ein künstlerisch hochpotentes umfeld in einer
herrlichen landschaft mit besonders netter nachbarschaft, deren sympathie
sofort erobert war, gefunden.
selbstverständlich wurde raji
nicht für zwecke der nahrungsmittel-herstellung erwählt, sondern
wird auch über den tod hinaus der kunstwelt erhalten
bleiben.
entgegen den ursprünglichen plänen seines weltlichen begleiters und aus
ästhetischen überlegungen wurde lediglich sein haupt („oberhaupt“) zum
präparator gebracht um der kunstinteressierten menschheit und den untertanen
rajistans einen totalverlust dieses staatlich geprüften kunstwerkes zu
ersparen. ebenso wurde ein teil der sterblichen masse seiner majestät in
form von „königs-würstchen“ (limitierte auflage - nicht zum verzehr gedacht)
erhalten und diese können von freunden des raji oder von kunstsammlern unter
der mobil-nummer 0664 / 5004519 bestellt werden. |